Rheinen

DAS Dorf

Rückblick: alternative Energien für Rheinen

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Am 10.03. fand auf Initiative von Bezirksschornsteinfeger Bernd Giebener ein Informationsabend zum Thema alternative Energien für Rheinen statt. Mehr als 60 Personen fanden den Weg ins Dorfgemeinschaftshaus. Die Gäste erhofften sich, über andere Quellen als Heizöl oder Strom (die zur Zeit wohl gängigsten Energien in Rheinen) zur Wärmegewinnung Informationen zu erhalten. Dazu hatte Bernd Giebener Herrn Marius Miehe vom Fachverband Sanitär Heizung Klima NRW als Referenten gewinnen können. Zunächst ging Herr Miehe ausführlich auf die Nachteile des KWK-Modellkommune Projektes der Stadt / Stadtwerke Iserlohn ein. Untermauert wurden seine Ausführungen durch unabhängige Studien, die er in einer Folienpräsentation darlegte. Freundlicherweise wird Herr Miehe auf Nachfragen diese Folien dem Arbeitskreis „Energie für Rheinen“ (sh. Reiter „Wärme für Rheinen“) zur Verfügung stellen.
Anschließend erläuterte Herr Miehe als Alternative zu einem zentralen Blockheizkraftwerk die Vorzüge dezentraler Kraftwerke (also in jedem Mehrfamilienhaus ein Blockheizkraftwerk; für Ein- und Zweifamilienhäuser ist dies keine interessante Alternative, da zu teuer). Leider war dies die einzige alternative Energie die an diesem Abend aufgezeigt wurde.
Im Anschluss zeigte Bernd Giebener Möglichkeiten zur Energieeinsparung durch Gebäudesanierung auf.

Nach einer, teilweise sehr hitzigen, Diskussion stellten am Ende anwesende Schornsteinfeger und Heizungsinstallateure folgendes Fazit: jeder Hauseigentümer sollte eine (kostenpflichtige) individuelle Beratung durchführen lassen, welche Form der Wärmegewinnung für ihn bzw. sein Haus am geeignetsten erscheint.

Abschließend bat Doris Mikus die Anwesenden des Arbeitskreises für die Rheinener „am Ball“ zu bleiben und gegebenenfalls in Kürze zu einem weiteren Informationsabend einzuladen. Hier sollen dann alle Vor- und Nachteile des Projektes KWK-Modellkommune Rheinen noch einmal präzise dargelegt werden.

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